Zukunftsängste

Was mach ich nur aus meinem Leben??

Ich verbringe meine Zeit damit mir Fotos von meinen Lieblingsmusikern anzugucken und mir zu wünschen ich könnte sie eines Tages treffen aber zu ihren Konzerten will ich nicht..

Oder ich gucke irgendwelche Serien und versuche zu vergessen dass ich real bin und lebe. 

ich wünschte ich würde aufhören zu existieren aber ich will nicht tot sein. Ich will einfach nicht erwachsen werden und all diese Verantwortung übernehmen.

Außerdem habe ich eine riesige Versagensangst. Ich habe das Gefühl ich werde nichts erreichen und habe angst das ich einen beschissen Job haben werde weil ich mich nicht richtig entschieden habe. Studium oder doch lieber Ausbildung? Was ist wenn ich das Studium nicht schaffe? Ich will nicht versagen..

Ich habe so eine scheiß Angst vor der Zukunft...

 

2 Kommentare 17.9.16 10:49, kommentieren

Enfliehen der Gegenwart

ich lese zurzeit ein buch: eine wie alaska von john green. und ich möchte hier etwas daraus zitieren:"Dein ganzes Leben steckst du in dem Labyrinth fest und denkst daran, wie du ihm eines Tages entfliehst, und wie geil dann alles wird, und die Vorstellung von dieser Zukunft hält dich am Laufen, aber am Ende tust du es nie. Du hast die Zukunft einfach nur benutzt um aus der Gegenwart zu fliehen."

 

und genau das mache ich. ich denke immer das später alles schön wird und darum überstehe ich diese "Qualen". wenn es nur um die gegenwart gehen würde, hätte ich mich schon vor jahren umgebracht. mein leben ist scheiße. ich bin es selbst schuld aber es ist trotzdem scheiße.. und ich hab keine ahnung was ich ändern kann bzw ich weiß was ich ändern sollte aber ich kann es nicht umsetzten.

 

tja..

und so sitze ich hier, tag für tag, und warte darauf das ich endlich hier weg kann. ich habe die große hoffnnung dass ich sobald ich von hier weg bin, in eine andere stadt(hoffentlich in england oder in den usa) gezogen bin, das ich dann die kurve krieg und endlich richtig lebe.

 

ich weiß nicht was es ist aber irgendwas engt mich hier ein. ich kann hier nicht richtig atmen. nicht sein wer sein will. keine ahnung woran das liegt. deswegen wollte ich unbedingt nach amerika. ich wollte einfach nur von hier weg. ich habe hier zu viele schlechte erinnerungen.

aber wegen diesem buch habe ich angst dass ich es nie schaffen werde die Zukunft aus meinen Träumen auch nur annährend umzusetzen... 

 

25.1.16 19:23, kommentieren

Gottes Sicht?

Manchmal denke ich darüber nach wie Gott sich wohl fühlt. Also wenn man mal die Frage ignoriert ob er überhaupt existiert.(Ich persönlich glaube nicht dass es nur einen Gott gibt bzw. dass alle Götter, auch die die sich ein 5 jähriges Kind ausdenkt, in wirklich ein Gott sind)

Ich meine er ist Gott. Und er hat das alles hier geschaffen. Wobei ich mir nicht ganz so sicher bin ob Gott nur die Erde oder das gesamte Universum erschaffen hat (wusste man damals überhaupt schon vom Universum als die Bibel aufgeschrieben wurde?) Naja gehen wir mal davon aus das er alles erschaffen hat.

Die Pflanzen, die Erde in der sie wachsen und aus der sie ihre Kraft ziehen. Die Tiere die sich von den Pflanzen ernähren. Die Tiere die sich von anderen Tieren ernähren und uns Menschen die sich von Pflanzen und Tieren ernähren.

Daraus folgt doch unverweigerlich die Frage wer sich von uns ernährt. Wer zieht aus unserer Existenz Kraft, oder überhaupt irgendeinen Nutzen ausser uns selbst?

Wir verändern alles. Wir sind nie zufrieden. Wir denken uns immer ach das geht doch noch besser. Wieso jetzt aufhören. Wir werden erst aufhören wenn uns nichts mehr anderes übrig bleibt. Wir zerstören diesen von Gott so wunderschön erschaffenen Planeten und erst wenn es nichts mehr gibt was wir noch zerstören können oder wenn das Universum sich endlich rächte und uns zerstört.

Entweder die Menschheit oder das Universum. Gott muss sich entscheiden...

2 Kommentare 15.1.16 22:16, kommentieren

Sinn des Lebens

Ich wette dass sich jeder von euch schon einmal mit dem sinn des lebens auseinander gesetzt hat. oder zumindestens mal kurz drüber nachgedacht hat. oder etwa nicht?

ich tue es fast täglich. eine richtige antwort habe ich aber immer noch nicht. außer, dass das was dem leben einen sinn gibt, die tatsache ist, dass unser leben begrenzt ist. denn ohne tod hätte unser leben keinen sinn.

wir wissen das wir früher oder später sterben werden. es kann jederzeit passieren auch wenn wir im normalfall damit rechnen dass wir ca. 60 jahre alt werden. mindestens. aber wir sind uns dessen bewusst das wir sterben werden. wir wissen das wir nicht unendliche chancen haben unser leben zu leben.

also bin ich lediglich zu dem entschluss gekommen dass es der sinn des lebens ist zu leben. und das so wie man möchte. wie man selbst es für richtig hält.

5 Kommentare 4.1.16 20:17, kommentieren

wieder Zuhause

Wurde heute morgen entlassen. Bin da auch echt froh drüber. Hab definitiv genug von krankenhäusern aber ich werde noch ein paar mehr OPs brauchen. noch 2 etwas größere an rücken und Arm, dann noch einsetzen von nem stent aber das ist ja keine OP unter Vollnakose und dann noch OPs für mein Gesicht. Mal gucken wie ich selbst mit mir nach dieser OP zufrieden bin.

Yaaaay

und danke für die netten kommentare unter dem letzten eintrag <3

 

22.12.15 16:43, kommentieren

nächste OP

Morgen hab ich meine nächste OP. Meine erste seit all den OPs in Mai und Juni nach meinem Unfall.

Die nehmen die 5 Metallplatten wieder aus meinem Gesicht raus. Und die nehmen ein Stück Knochen aus meinem Becken und transplantieren das in mein Gesicht.

Danach wird alles total angeschwollen sein.

Ich hab so Angst... Ich weiß nicht was ich tun soll.

Außerdem wollen die das was mir am wichtigsten bei dieser OP war, nämlich meinen Tränenkanal wiederherzustellen, gar nicht machen sondern erst in der nächsten GesichtsOP. Das heißt dass ich die nächsten 4 Monate weiterhin mit einem permanent tränenden Auge herumlaufen muss und alle leute die mich sehen denken das ich weine..

Ich hab so eine verdammte Angst.......

Außerdem tun mir meine eltern so leid. für die is das allees noch viel schlimmer als für mich. Und ich kann nichts dagegen tun dass sie so leiden...

2 Kommentare 16.12.15 12:47, kommentieren

Verfolgungsjagd

Ich werde beschattet

Auf schritt und tritt

Ich bin nie allein

Ich werde beobachtet

Mein verhalten wird genau analysiert

Ich kann mich nicht mehr frei bewegen

Ich fuehle mich bedraengt

Sie draengen mich in eine sackgasse

Versuchen mich zu ueberwaeltigen

Blockieren alle fluchtmoeglichkeiten

Ich habe angstWenn sie mich einholen

Dann gibt es keinen weg mehr zurueck

Das weiss ich genau

Denn man kann nicht vor sich selbst fliehen

Irgendwann holt uns das was in uns vorgeht

Uns wieder zurueck in die realitaet

Und dann werden wir auf die probe gestellt

Wir treffen auf uns selbst

Und entweder wir halten dem stand

Und stellen uns dem der wir sind

Oder eben nicht...

1 Kommentar 28.11.15 18:26, kommentieren