Ich weiß nicht wirklich wie ich es am besten formulieren kann . Also schreib ich jetzt einfach mal drauf los. Mein leben ist zurzeit richtig perfekt. Also eigentlich ist es nicht perfekt aber für mich ist es perfekt. Wisst ihr was ich meine? Es ist perfekt ohne perfekt zu sein. Weil ich verstanden habe das mein Leben nicht perfekt sein muss um perfekt zu sein. OMG. Das klingt wie der letzte Bullshit. Ich hoffe jemand von euch kann das nachvollziehen oder vesteht es wenigstens so einigermaßen. Ansonsten müsst ihr denken das ich ziemlich verrueckt bin. Aber egal. Ich geh jetzt einfach mal davon aus das ihr das das vesteht. Machne von euch wissen ja das ich ziemlich starke suizidgedanken hatte. Aber jetzt gerade bin ich einfach nur so verdammt froh dass ich mich damals als ich wirklich nicht mehr leben wollte mich nicht umgebracht habe. Ohne scheiß. Ich genieße es grad einfach so am Leben zu sein. Auch wenn es manchmal wieder nach unten geht. Im endeffekt geht es dann doch wieder nach oben.

6 Kommentare 10.11.14 21:34, kommentieren

mein etwas anderes happy end

Es ist nicht perfekt Aber es ist nahezu perfekt. Ich bin nicht immer glücklich Aber ich bin häufig glücklich. Ich genieße nicht jede einzelne sekunde Aber jede zweite. Und das ist alles was ich mir gewünscht habe. Es ist meine, ein bisschen andere art von einem happy end.

3 Kommentare 26.10.14 23:17, kommentieren

Beispiel vom neuen Blog

Ich wollte hier nur noch mal eben ein Beispieltext bloggen. Sowas in dieser Richtung werde ich da in Zukunft neben meinen Reiseblogs auch bloggen.

Ich möchte euch jemanden vorstellen. Er ist Youtuber und hat einen Musikkanal auf dem er aber auch noch andere Videos hochläd. Sein Youtube-Name lautet BriBry.

Eine Playlist von seinen Videos heißt: to inspire - the most important videos on this channel

Dort redet er unter anderem auch über den Umgang mit Depressionen und ich finde diese Videos echt richtig gut. Sie inspirieren einen echt nochmal über die eigene Sichtweise nachzudenken und meine haben sie sogar stark beeinflusst.

Auch seine eigenen Songs mag ich sehr. Wer sich jetzt angesprochen fühlt kann ja mal seinen Kanal besuchen. Ich verlinke ihn unten.

Er hat auch seine eigene Charity, diese heißt CutCakeNotWrists. Und ich finde es richtig gut und eigentlich auch mutig von ihm dass er sie so genannt hat. Der Name erinnert mich irgendwie sofort an den Unterschied zwischen glücklichen und depressiven Menschen. Glückliche schneiden Kuchen und (manche) Depressive "schneiden Handgelenke".

Ein Zitat von ihm: "Living with depression isn't easy, but there's one thing to always remember--it can and will get better."

Und das stimmt wirklich! Mit der Zeit wird es besser. 

Hier noch der Link zu seinem Kanal: https://www.youtube.com/user/BriBryontour/featured

In Zukunft will ich noch ein paar andere Personen vorstellen die mich sehr inspiriert haben. Lasst mir doch vielleicht einen Kommentar dazu da was ihr davon haltet. 

~Naomi~

 

15.7.14 21:33, kommentieren

Auslandsjahr - Blog

Ich hatte ja irgendwann mal gesagt, dass ich mir einen neuen Blog machen werde bevor mein Auslandsjahr beginnt. Es ist jetzt ca. nur noch ein Monat also dachte ich mir dass ich jetzt mal den Blog erstellen sollte. Hier ist der Link dazu falls es den ein oder anderen von euch interessieren sollte:

http://mein-weg-hier-raus.myblog.de/

Es geht aber nicht nur um mein Auslandsjahr. Es geht auch darum sich Ziele zu setzten und Motivationen und sowas.

LG

14.7.14 18:02, kommentieren

Rückfall oder sowas

Ich habe gerade einen Rückfall oder wie auch immer man es nennen will. Also ich ritze mich zwar nicht wieder, aber ich würde es sehr sehr gerne tun. Aber ich tu es natürlich nicht. Ich komm mir vor wie ein Feigling.

Naja egal (eig. ist es nicht egal aber irgendwie sag ich das immer..) Ich hab gerade ein paar schöne Sprüche gefunden. Die blog ich jetzt mal. Wer Lust hast kann sie ja mal lesen.  Es sind aber depri Sprüche also wem  es eh schon schlecht geht vielleicht beeser nicht lesen. Keine Ahnung, eure Entscheidung:

Ich ritze, schneide, verletze mich,

absichtlich, lächle, träume, weine nicht,

nicht für dich.

Rote Tränen fließen,

rinnen, laufen, sie ergießen sich auf meinem

Arm,

wärmen mich, befreien mich, trösten mich,

tropfen auf den Boden, töten können sie nicht,

wollen es nicht,

wollen es nicht, noch nicht...

 

Meine Freundin sieht so traurig

aus ich möchte ihr so gerne helfen...

doch jetzt greift sie wieder zur Klinge

ich versuche sie davon abzuhalten sich wieder

zu ritzen

doch sie hört mich nicht...

Das Blut tropft auf den Boden.

Sie setzt noch einmal die Klinge an ihren

Arm...

Vor lauter Schmerzen fällt die Klinge zu Boden...

Nun denkt sie, ihre Seele sei befreit...

oder nicht? Tränen kullern über ihre Wangen

Sie schreit... doch keiner hört sie.

Ich seh ihr sehr tief in die Augen

doch dann spüre ich einen Stich in meinem

linken Arm.

Was sehe ich da? Blut.. Als ich wieder

aufblicke,

ist meine Freundin verschwunden.

Das einzige was ich sehe bin ich vor einem

großen Spiegel,

mit Tränen im Gesicht, Blut auf dem Arm und

einer Rasierklinge in der Hand...

 

Jeden Tag

sehe ich die Schandtaten

die ich mir selbst zufügte

jeden Tag

werde ich daran erinnert

und jeder Tag

birgt neue Gefahren

es wieder zu tun

so einfach

der Griff zur Rasierklinge

so angenehm

das rote Blut - Leben

so unendlich befreiend

von

all den negativen Gefühlen

Hass

Trauer

Schmerz

es tut so gut

Leben zu spüren

und kurzzeitig entspannt zu sein

kurzzeitig

bis

der Kreis sich weiter

dreht

doch

werde ich ihn brechen.

Hoffentlich.

 

Narben haben die Macht zu erinnern, dass die Vergangenheit

einmal Realität war.

 

 

2 Kommentare 4.6.14 19:59, kommentieren

Wann genau hat man es geschafft?

Hei Leute,

ich dachte mir mal gerade so spontan: Ich hab Lust was zu bloggen. Darum mach ich das jetzt auch.

Manche von euch kennen mich ja schon ein bisschen. Manche wissen, dass ich viele Probleme hatte, aber es im Endefekt geschafft habe. Ich habe endgültig aufgehört mich zu ritzen. Ich will nicht sagen, dass ich seit dem nicht mehr depressiv war, denn das stimmmt auch nicht. Aber es gab seitdem ich aufgehört hab zu bloggen erst 2 Situationen in denen ich richtig richtig depressiv war. Und wenn man bedenkt dass ich früher jeden Tag depressiv war, finde ich, dass das schon eine ziemlich gute Leistung ist. Aber jetzt zurück zu dem über das ich eigentlich bloggen wollte:

Als es mir schlecht ging hab ich mir immer total viele Sorgen gemacht und mir total viele Fragen gestellt. Ich denke mal, dass ihr manche dieser Fragen kennt und sie euch auch selber stellt:

- Wieso passiert das ausgerechnet mir?

- Warum Ich?

- Wieso nicht irgendjemand anderes?

-  (....) (ich schreib nur ein paar auf)

- Was ist wenn ich es nicht schaffe? Was ist wenn ich für immer so bleibe?

Aber in der ganzen Zeit in der es mir schlecht ging, habe ich mich keine einziges Mal gefragt:

Was ist, wenn ich es geschafft habe? Was mache ich dann? Bin ich dann glücklich? Und wann genau habe ich es überhaupt geschafft?

Ich dachte immer dass ich es geschafft habe, wenn ich aufhöre mich zu ritzen. Aber das stimmt nicht. Mit dem ritzen aufzuhören ist ein Kampf und für diesen Kampf braucht man Ausdauer. Ich bin total häufig wieder eingeknickt. Es war wirklich nicht leicht. Aber ich hatte mich schon ein paar Wochen lang nicht mehr geritzt. (Ich glaube es waren 3) Und plötzlich wusste ich es einfach.

Ich habe es geschafft. Endlich geschafft.

Aber ich hatte es mir immer ganz anders vorgestellt. Ich war überhaupt nicht glücklich. Und das hat mich irgendwie total verwirrt. Aber mittlerweile habe ich begriffen, dass es an mir liegt ob ich glücklich bin oder nicht. Ich kann niemanden anderen dafür verantwortlich machen wie es mir geht.  Es liegt ganz allein an mir. Ich versuche jedem Tag irgendwie etwas positives abzugewinnen.

Manchmal gelingt es mir sogar - für kurze Momente - glücklich zu sein. Und das ist jedesmal ein kleiner, aber sehr sehr wichtiger Schritt in die richtige Richtung für mich.

LG eure echte (!) Naomi

6 Kommentare 26.5.14 18:30, kommentieren

endlich geschafft!

Manche von euch haben vielleicht ja schon gemerkt dass ich in letzter Zeit nur noch selten blogge. Das liegt einfach nur daran, dass es mir besser geht. Es geht mir sehr viel besser. Ich würde schon fast sagen, dass es mir gut geht. Darum habe ich mich dazu entschlossen mit dem Bloggen hier aufzuhören.

Ich wünschte euch, vor allem Phoenixherz, Brokenandlost und Wunschdenken, alles alles Gute für die Zukunft. Aber auch allen anderen denen es genauso geht wie uns. <3

Ich weiß dass es ein sehr harter Kampf ist, und ich hoffe dass ihr genügend Ausdauer besitzt. Es lohnt sich

Meiner Meinung nach bin ich jetzt über'n Berg. Ich hoffe dass es auch bleibt.

Und zum Schluss noch ein riesiges Dankeschön an alle die meinen Blog gelesen und meine Einträge ab und zu mal kommentiert haben. Ihr seid mir echt ans Herz gewachsen <3

In 4 Monaten ist es soweit. Dann geh ich nach Amerika. (Das steht zumindestens zu 99% fest) Ich denke ich werde dann einen neuen Blog starten. Wenn das so sein sollte, werde ich hier noch den Link dazu bloggen. Vielleicht interessiert es ja den ein oder anderen.

LG

5 Kommentare 14.4.14 21:25, kommentieren